«Du selbst zu sein, in einer Welt die
dich ständig anders haben will, ist die grösste Errungenschaft.» Ralph Waldo Emerson
Damit du dich bei mir sicher und gut aufgehoben fühlst, ist mir ein klarer Rahmen wichtig. Ich erkläre dir, was Kunsttherapie und Coaching von Psychotherapie unterscheidet, wie ich mit
Verschwiegenheit umgehe und an welchen ethischen und qualitativen Standards ich mich orientiere.
Verschwiegenheitspflicht
- Alles, was du hier einbringst, bleibt geschützt. Als Kunsttherapeutin und Coach achte ich auf strikte Verschwiegenheit. Für meine eigene fachliche Weiterentwicklung nutze ich Supervisionen
und Intervisionen – dabei berichte ich stets anonymisiert und ohne Rückschluss auf dich.
- Ich bin Mitglied bei InArtes (Intermediale Kunsttherapie) sowie dem Berufsverband für Kunsttherapie MITKUNST und halte mich an die ethischen Richtlinien der OdA ARTECURA.
Qualität und Ethik
- Qualität bedeutet für mich eine fachlich fundierte, reflektierte und verantwortungsvolle Begleitung.
- Meine Arbeit basiert auf anerkannten kunsttherapeutischen, systemischen und körperorientierten Ansätzen und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
- Regelmässige Weiterbildung, fachlicher Austausch sowie Super- und Intervision sichern die Qualität meiner Arbeit und ermöglichen eine achtsame, traumasensible und diskriminierungssensible
Praxis.
- Dabei ist mir wichtig, individuelle Lebensrealitäten ernst zu nehmen und Angebote kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen.
- Meine Arbeit respektiert die Autonomie der begleiteten Menschen und ist diskriminierungssensibel – mit Anerkennung für vielfältige Identitäten, Körper und Lebensformen.
- Ich achte darauf, eigene Normen und Annahmen kontinuierlich zu reflektieren und Menschen in ihrer jeweiligen Identität, Körperlichkeit und Lebensform wertschätzend zu begleiten.
- Qualität und Ethik bedeuten für mich auch, Räume zu schaffen, in denen unterschiedliche Lebensrealitäten sicher und respektiert Platz haben.
Kunsttherapie, Coaching und Psychotherapie – Unterschiede und Ergänzungen
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Kunsttherapie arbeitet mit kreativen Medien wie Malen, Musik, Bewegung, Poesie oder Theater, um innere Prozesse sichtbar und spürbar zu machen. Sie eignet sich für Menschen,
die über kreativen Ausdruck Zugang zu sich selbst finden möchten – zur Selbstreflexion, zur Stärkung von Ressourcen oder zur Begleitung in herausfordernden Lebensphasen und Krisen.
Kunsttherapie kann emotionale, körperliche und innere Bilder einbeziehen, auch dort, wo Worte fehlen oder nicht ausreichen. Sie kann eine wertvolle Ergänzung zur
Psychotherapie sein, ersetzt diese jedoch nicht.
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Coaching richtet sich an Menschen, die ihre eigenen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder)entdecken und gezielt nutzen möchten. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der
Selbstwirksamkeit, das Klären von Zielen sowie die Entwicklung neuer Perspektiven und konkreter Handlungsmöglichkeiten – im persönlichen oder beruflichen Kontext. Coaching arbeitet
überwiegend mit Gespräch, Struktur, Reflexion und lösungsorientierten Ansätzen. Es unterstützt dabei, Entscheidungen bewusst zu treffen, Veränderungen aktiv zu gestalten und nächste Schritte
klarer zu sehen.
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Kunsttherapie und Coaching können sich ideal ergänzen. Während Coaching dich unterstützt, Ziele zu klären, Lösungen zu entwickeln und nächste Schritte bewusst zu
gestalten, öffnet die Kunsttherapie einen Raum für nicht-sprachliche Zugänge. Über Bilder, Farben, Bewegung oder andere kreative Ausdrucksformen können auch Gefühle,
Körperempfindungen und innere Bilder ihren Platz finden. So entsteht eine Verbindung zwischen Verstehen, Erleben und Integration – auf kognitiver, emotionaler und körperlicher Ebene.
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Psychotherapie richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen oder schweren Krisen, die eine therapeutische oder medizinische
Behandlung erfordern. In solchen Situationen ist die Fähigkeit zum Selbstmanagement oft deutlich eingeschränkt oder zeitweise nicht ausreichend vorhanden. Psychotherapeutische Behandlung
ist dann notwendig und sinnvoll, insbesondere bei:
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schweren Depressionen
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akuten Traumafolgestörungen
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starken Angst- oder Zwangserkrankungen
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anderen (teils auch medikamentös) behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen
Kunsttherapie, Coaching oder begleitende Angebote können in solchen Fällen ergänzend wirken,
ersetzen jedoch keine Psychotherapie. Eine Übersicht über Psychotherapeut:innen in deiner Nähe findest du hier.
Gerne kläre ich in einem persönlichen Gespräch, welches Angebot für deine aktuelle Situation passend ist und ob eine begleitende oder therapeutische Unterstützung sinnvoll erscheint.